Hier steht alles, was Sie vor Ihrer Anfrage wissen sollten: wie die Bewerbung läuft, was die Schutzgebühr deckt und was Ihr Kätzchen zum Einzug braucht.
frisch aufgepäppeltbereit für den Auszug
doppeltes Glück
Immer zu zweit.
Unsere Kätzchen werden nicht alleine in Einzelhaltung vermittelt. Kein Mensch kann einen kätzischen Spielpartner oder Raufkumpel ersetzen. Ein Doppelpack Fellnasen bedeutet nicht nur für die Kätzchen, sondern auch für Sie doppeltes Glück. Natürlich vermitteln wir auch gerne zu einem vorhandenen Artgenossen dazu.
großgezogen mit Liebe
Mit Vertrag, direkt von der Pflegestelle.
Alle Tiere werden nur mit einem Tierschutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr direkt über die einzelnen Pflegestellen abgegeben. Sobald der Zeitpunkt für eine Bewerbung gekommen ist, erscheinen die Kätzchen auf dieser Website und auf unserer Facebook- und Instagram-Seite, mit Beschreibung, Foto und dem Kontakt der Pflegestelle. Frühzeitige Reservierungen und Anfragen können wir leider nicht berücksichtigen, da uns die Flaschenaufzucht zeitlich sehr einschränkt. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Schutzgebühr
Was sie kostet und warum es sie gibt.
Für die Vermittlung berechnen wir eine pauschale Aufwandsentschädigung. Mit ihr helfen Sie uns, einen Teil der Kosten zu decken, die für tierärztliche Behandlungen, spezielle Aufzuchtmilch und die Versorgung entstehen. Die Schutzgebühr stellt außerdem sicher, dass die finanziellen Voraussetzungen der Tierhaltung gegeben sind und die Tiere nicht zur profitablen Weitergabe missbraucht werden.
Bei der Reservierung wird eine Anzahlung von 50 € erhoben. Sie wird bei Abholung mit der Schutzgebühr verrechnet, bei einer Absage Ihrerseits jedoch einbehalten. Die Schutzgebühr wird bei Übergabe des Tieres fällig.
150 €EKH-Kitten
plus 20 € Kastrationspfand, den Sie nach der Kastration zurückbekommen
ab 250 €Rasse & Rassemix
für Rassen und Rassemixe, plus 20 € Kastrationspfand. Der Aufschlag schützt vor Handel mit den Tieren
Tierarzt-Kosten je KittenUntersuchung und Check30 €3 bis 5 Entwurmungen25 €Entflohung10 €1. Impfung40 €Transponder setzen35 €zusammenrund 140 €
Durchschnittspreise mehrerer Tierärzte und Tierkliniken. Aufzuchtmilch, Futter, Streu und Medikamente finanziert der Verein aus eigenen Mitteln. Dazu kommen Behandlungen von Krankheiten, die kleine Kätzchen fast immer mitbringen (etwa Ohrmilben oder Giardien). Die Schutzgebühr deckt die tatsächlichen Kosten bis zur Vermittlung also nicht.
Kommt Ihnen die Schutzgebühr hoch vor? Mit denselben Kosten müssen Sie rechnen, wenn Sie ein Kätzchen privat, aus dem Internet oder vom Bauernhof holen, das Sie „günstig" oder geschenkt bekommen. Wir erhalten keine öffentlichen Förderungen. Die Schutzgebühr sichert den Tierschutz vor Ort.
Häufige Fragen
Was Sie zur Vermittlung wissen möchten.
Sind Sie ein Tierheim, und wie sind die Öffnungszeiten?
Nein. Wir sind ein Team geschulter Tierschützer, die die Babys zu Hause in den Familien aufziehen und versorgen. Die Pflegestellen sind im ganzen Landkreis Marburg-Biedenkopf bis in den Schwalm-Eder-Kreis, den Kreis Gießen und den Kreis Limburg-Weilburg verteilt. Öffnungszeiten gibt es daher nicht, Besuchszeiten vereinbaren Sie direkt mit der jeweiligen Pflegestelle. Unser Büro in 35075 Gladenbach ist nur nach vorheriger Absprache besetzt.
Wann darf man die Babys besuchen und reservieren?
Nicht vor der fünften Woche und nur in Absprache mit der Pflegestelle. Besuch bekommen die Kleinen nur von ernsthaften Interessenten und nur, wenn sie gesund sind. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine dauernden Besuche zulassen: Die Babys sind oft noch sehr anfällig und haben schon einiges hinter sich.
Wie erreiche ich den Verein bei Interesse?
Sobald unsere Babys reserviert oder vermittelt werden können, erscheinen sie auf dieser Website und auf unserer Facebook- und Instagram-Seite, mit Beschreibung, Foto und den Kontaktdaten der Pflegestelle. Diese kontaktieren Sie direkt: Nur die Pflegestelle kann Termine vereinbaren und Ihnen etwas über ihren Schützling erzählen.
Wann werden die Babys abgegeben?
Frühestens kurz nach der ersten Impfung, also zwischen 8 und 12 Wochen. Die meisten unserer Babys haben keine Mama, manche nicht einmal Geschwister. Wir päppeln sie auf, pflegen sie gesund und geben ihnen viel Liebe. Sobald sie gesund und selbstständig sind, können wir nicht mehr für sie tun als ihre neue Familie: für sie da sein und sie lieb haben.
Weil wir mit der Flaschenaufzucht in diesem Umfang deutschlandweit einzigartig sind, erreichen uns ständig Anfragen anderer Vereine und Tierheime zur Übernahme von Babys. Würden wir unsere Großen wochenlang auf den Pflegestellen behalten, müssten wir kleine, mutterlose Babys ablehnen. Daher trennen wir uns ab acht Wochen von den Großen, damit wir wieder hilflose Babys aufnehmen können. Babys, die mit acht Wochen ausziehen, dürfen niemals allein bleiben: entweder zu zweit oder zu einem Artgenossen dazu.
Ich erreiche nur den Anrufbeantworter!
Alle Vorstandsmitglieder sind zusätzlich Pflegestellen, haben Familie und sind teilweise berufstätig. Neben der Bürokratie versorgen wir Tiere, darunter kranke Flaschenkinder, die nachts alle zwei Stunden gefüttert werden. Von Frühling bis Herbst reicht die Zeit schlicht nicht, um allen sofort gerecht zu werden; die Versorgung der Babys geht vor. Sprechen Sie bitte auf den Anrufbeantworter. Wir hören ihn regelmäßig ab und rufen zurück.
Der große Tag
Ein Kätzchen zieht ein.
Wenn der neue Mitbewohner einzieht, sollte alles bereitstehen. Und wenn möglich, bringen Sie vertraute Gerüche mit: Reiben Sie Mutter und Geschwister mit einem alten Handtuch ab, vor allem entlang der Wangen. Das gibt der kleinen Mieze am Anfang Geborgenheit.
zum Klettern übengut behütet unterwegsguten AppetitSpielstundealles sauber
Kratzbaum & Schlafplatz
Auch für kleine Kätzchen lohnt sich schon ein Kratzbaum. Hier üben sie das Klettern und schärfen die Krallen, ideal mit mindestens einer Aussichtsplattform. Für den Schlafplatz eignen sich eine Kuschelhöhle oder ein Katzenbett an erhöhter Stelle; ihren Lieblingsplatz finden Katzen aber meist selbst.
Eine Transportbox für unterwegs
Sie wird immer wieder gebraucht. Achten Sie auf Zweckmäßigkeit, Stabilität und Haltbarkeit. Ein Modell mit Deckel zum Öffnen nach oben ist deutlich praktischer: Von oben lassen sich Katzen besser greifen, das bedeutet weniger Drama beim Tierarzt. Für die Fahrt eine Decke über die Box legen und die Lautstärke gering halten.
Kulinarisches für die Katz
Wassernapf oder Trinkbrunnen plus mindestens ein Futternapf. Das Wasser sollte weit vom Futter entfernt stehen, sonst trinken viele Katzen zu wenig. Fragen Sie die Pflegestelle nach der gewohnten Juniorkost und stellen Sie Futter langsam um, das beugt Durchfällen vor. Kitten bekommen anfangs vier bis fünf kleine Mahlzeiten am Tag. Niemals Kuhmilch: Sie verursacht Bauchschmerzen und schwere Durchfälle.
Spielzeug gegen Langeweile
Wichtig ist, dass sich die Katze nicht verletzen kann: Wollknäuel und Spielzeug mit abreißbaren Kleinteilen sind gefährlich, verschluckte Fäden können zu Darmverletzungen führen. Ideal ist Spielzeug, das neben dem Jagdtrieb auch Intelligenz und Koordination anspricht, zum Beispiel Bällchen, in denen sich Leckerli verstecken lassen.
Das stille Örtchen
Als Grundregel gilt: immer eine Katzentoilette mehr, als Katzen im Haus sind, und mindestens eine pro Stockwerk. Das Streu sollte saugstark, geruchsarm und staubfrei sein. Manche Katzen mögen einen Deckel, andere gehen lieber „oben ohne". Fragen Sie bei der Pflegestelle nach, was die Kitten gewohnt sind.
Checkliste fürs Starterset
Futternapf und Wassernapf, weit voneinander entfernt aufgestellt
Juniorkost für Kitten (fragen Sie die Pflegestelle, was und wie oft gefüttert wird)
Je Katze eine ausreichend große Katzentoilette, gut 5 cm hoch mit Streu gefüllt, dazu eine Streuschaufel
Kratzbaum mit Aussichtsplattform
Transportbox, Kuschelplatz und sicheres Spielzeug
Vorsicht im neuen Zuhause
Gekippte Fenster sind für Katzen Todesfallen (Einklemmgefahr). Giftige Zimmerpflanzen und Chemikalien wegräumen, Steckdosen sichern. Und falls Ihre Kätzchen Freigänger werden sollen: bitte erst, wenn sie vollständig geimpft und kastriert sind.
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