Prävention

Damit es gar nicht erst so weit kommt.

— Tierschutz fängt bei einer einzigen Katze an.

Die Frühkastration ist nach heutigem Kenntnisstand eine vertretbare Maßnahme, um der Zunahme verwilderter Katzen und der immer größer werdenden Zahl von Katzen in Tierheimen entgegenzuwirken — und den Schmerzen, Leiden und Schäden, die den Tieren daraus entstehen. Auf dieser Seite steht, was für die Kastration spricht: medizinisch, für Ihre Katze und für alle Katzen, die sonst nie ein Zuhause finden.

Rote Katzenmutter liegt auf einer Decke und säugt ihre Kätzchen
ein Wurf
Mehrere Kätzchen liegen dicht an dicht auf einer türkisen Kuscheldecke, von oben fotografiert
und der nächste
Die Katzenschwemme
  • Ein Katzenpaar.
  • Zweimal im Jahr Junge.
  • Zwei bis drei Kätzchen je Wurf, die überleben.
Nach zehn Jahren über80.000.000 Katzen.
Rund 250.000

heimatlose, streunende Katzen werden allein in Deutschland in Wald und Feld abgeschossen.

Mindestens ebenso viele

werden jedes Jahr auf den Straßen überfahren und sterben in den Straßengräben einen qualvollen Tod.

Dreimal im Jahr

kommen unzählige kleine Katzen zur Welt, für die es keinen Platz gibt. Oft werden sie einfach getötet.

Kein Kavaliersdelikt

Junge, gesunde Katzen zu töten ist eine Straftat

Es handelt sich dabei nicht etwa um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat. Nach dem Tierschutzgesetz kann sie mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.

Getigertes Kätzchen sitzt aufrecht in einem Körbchen und schaut aufmerksam nach oben
jung und gesund
Der Eingriff

Kurz, schonend und schnell vergessen.

Was für ein kleines Tier nach viel klingt, ist genau umgekehrt: Je jünger die Katze, desto leichter steckt sie den Eingriff weg. Ältere Tiere brauchen manchmal zwei Tage, um sich zu erholen.

Kurze OP, kurze Narkose

Die Operation dauert nur sehr kurz. Die Narkose ist unbelastend und wird von jungen Tieren deutlich besser vertragen.

Kaum Komplikationen

In der Regel treten keine Komplikationen und fast keine Blutungen auf.

Nur eine kleine Narbe

Es entsteht eine sehr kleine Narbe, die schnell verheilt.

Am selben Tag wieder fit

Meist fressen die Jungtiere noch am selben Tag und spielen sofort wieder mit ihren Geschwistern.

Gesundheit

Wovor eine Kastration schützt.

Das Risiko, an Gebärmutterkrebs oder Mammatumoren zu erkranken, geht gegen null.

  • Katzenseuche FPV
  • Katzenschnupfen
  • Katzenleukose FeLV
  • Katzenaids FIV
  • Tollwut auch für den Menschen tödlich
  • Mycoplasma haemofelis über Bisswunden übertragen, verursacht eine schwere Anämie

Kastrierte Katzen streunen und raufen weniger. Sie verletzen sich seltener, und damit werden auch Krankheiten seltener, die sexuell oder über das Blut übertragen werden. Auch der Deckakt selbst ist ein Übertragungsweg: Beim Nackenbiss geht es um sehr ernste Viruserkrankungen.

Dazu kommt: Ungewollte Trächtigkeiten sind von Grund auf ausgeschlossen, und gegen die Kastrationsvereinbarung im Schutzvertrag kann niemand mehr verstoßen.

Gut zu wissen

Was viele über die Kastration nicht wissen.

— Wussten Sie, dass …

Rund fünf Jahre mehr Leben

Kastrierte Katzen haben eine um etwa fünf Jahre längere Lebenserwartung.

Ausgeglichener und stabiler

Kastrierte Katzen sind ausgeglichener und gesundheitlich stabiler.

Anhänglicher und häuslicher

Kater und Katzen werden deutlich anhänglicher und häuslicher, wenn sie kastriert sind. Gute Mäusefänger bleiben sie mit Freilauf trotzdem.

Die Kastration macht nicht dick

Dick wird jedes Tier bei falscher Fütterung. Bei ausgewogener Ernährung bleibt Ihre Katze auch nach der Kastration schlank.

Auch ein Beitrag zum Vogelschutz

Werden weniger Katzen geboren, ist das zugleich ein Schutz für die heimischen Vögel.

Jetzt

Was Sie tun können.

Drei Wege, die wirklich etwas ändern.

  • Lassen Sie Ihre Katze kastrieren

    Der eine Schritt, der die Rechnung oben von vornherein anhält.

  • Melden Sie hilflose Fundkätzchen

    Unsere Notfall-Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter, wir rufen zurück.

    Zu den Notfällen
  • Helfen Sie mit Futter-, Sach- oder Geldspenden

    Aufzuchtmilch, Futter, Streu und Medikamente finanziert der Verein aus eigenen Mitteln.

    Spenden & helfen

Machen Sie sich nicht mitschuldig.